VfL Güldenstern unterliegt D/A II 0:5

18.03.19 – Der VfL Güldenstern Stade ist in der Fußball-Landesliga gegen die mit Regionalligaspielern verstärkte SV Drochtersen/Assel II beim 0:5 in der ersten Halbzeit völlig chancenlos gewesen. D/A-Routinier Benjamin Zielke (32) erwischte einen Sahnetag.

Es läuft gerade einmal die neunte Spielminute auf dem Kunstrasenplatz in Stade-Ottenbeck. Die Stader können einen erneuten Sturmlauf der Drochterser durch einen Befreiungsschlag aus dem Strafraum klären. Benjamin Zielke stoppt den Ball mit der Brust in zentraler Mittelfeldposition und verwertet ihn aus 30 Metern mit einem Volleyschuss. Der Ball senkt sich unter die Latte und über Stades Torhüter Micha Feldtmann ins Tor. Ein Traumtor.

Das nächste Traumtor folgt nur sechs Minuten später. Nach einem Freistoß von Nico Mau schaltet D/A-Verteidiger Liam Giwah schneller als der komplette Stader Abwehrverbund und kommt als erster an den Ball, wird aber von Feldtmann an die Torauslinie gedrängt. Giwah bedient Zielke, der aus halblinker Position im Strafraum den Überblick behält und mit feinem Fuß den Ball über alle im Weg stehenden Stader ins lange Eck schlenzt.

„Das erste Tor war definitiv das schönere“

„Das erste Tor war definitiv das schönere“, sagt Zielke nach dem Spiel, „auch wenn der Torwart da ein bisschen mitgespielt hat.“ Die Brustannahme und die Volleyabnahme seien für ihn, den Torschützen, aber ausschlaggebend. Wann er das letzte Mal so ein Traumtor erzielt hat, weiß Zielke nicht, vielleicht in der Jugend. Keine Ahnung. „Ich bin mir nicht mal sicher, ob ich überhaupt schon mal zwei Tore in einem Spiel gemacht habe“, sagt Zielke und lacht. Und dass es für ihn persönlich so gut gelaufen ist gegen Stade, sei vorher auch unwahrscheinlich gewesen, ist er doch erkältet ins Spiel gegangen.

Die Stader haben es ihm, wie der ganzen D/A-Mannschaft, aber auch leicht gemacht in Hälfte eins. „Und die schnellen Tore haben uns natürlich auch in die Karten gespielt“, sagt Zielke. Vor allem Nico Mau kann in Hälfte eins schalten und walten, wie es ihm gefällt. Das 3:0 bereitet er mit einem Pass in die Tiefe vor, Niklas von Borstel vollendet. Neben Mau verstärken noch die Regionalliga-Routiniers Sören Behrmann und Meikel Klee die Zweite. „Die haben auch Bock darauf“, sagt D/A-Trainer Hannes Schulz und lobt den Einsatzwillen.

Zweite 0:5-Klatsche in Folge

Das 4:0 erzielt D/A-Kapitän Nico Junge in der 28. Minute. Das Spiel ist gelaufen. Die Stader können bis zum Pausenpfiff froh sein, nicht noch zwei, drei Gegentreffer mehr zu kassieren. Niklas von Borstel köpft nach feiner Flanke von Lukas Hatecke an die Latte. Paul Meyer und Junge verfehlen nur knapp.

Kurz vor der Pause hat Stade eine Großchance zur Ergebniskosmetik, doch erst steht Torhüter Fabian Klinkmann im Weg und dann stoppt Verteidiger Liam Giwah den Abschlussversuch.

In der zweiten Halbzeit ist das Spiel ausgeglichener, ohne aber dass die Stader die abgeklärten Drochterser in Bedrängnis bringen können.

Der beste Spieler des Tages sorgt schon in der 63. Minute für den 5:0-Endstand. Nico Mau, auch etatmäßiger Elfmeterschütze der Regionalliga-Mannschaft, darf einen Handelfmeter verwerten. Bei dem Spielstand geht er volles Risiko. Er drischt den Ball rechts oben in den Winkel und trifft dabei den Innenpfosten.

„Wir brauchen nichts schönreden“, sagt Stades Trainer Matthias Quadt, die erste Halbzeit sei ganz schwach gewesen, vor allem fehlte ihm die nötige Köperspannung bei seiner sich ergebenden Mannschaft. Nach den zwei aufeinanderfolgenden Klatschen (0:5 gegen A/O vor einer Woche) sei es nun ganz wichtig, den Kopf frei zu bekommen, um am kommenden Wochenende bei dem Abstiegskandidaten TSV Winsen/Luhe zu punkten.

Die Statistik

Tore: 0:1 (9.) B. Zielke, 0:2 (15.) B. Zielke, 0:3 (21.) von Borstel, 0:4 (28.) N. Junge, 0:5 (62., HE) Mau

VfL Güldenstern Stade: Feldtmann, P. Aue, F. Dammann, L. Dammann, Staib, Wendlandt, Peters, Stern, Brunkhorst (61. Klotz), Gök, Voigt (77. Settekorn)

D/A II: Klinkmann, Klee, Behrmann (70 D. Zielke), Giwah (58. Ribbe), Hatecke, Mau, B. Zielke (65. A. Zielke), Meyer, Kötz, N. Junge, von Borstel

Zuschauer: 170

Nächstes Spiel: Winsen – Stade (So., 24. März, 15 Uhr)

Quelle: Stader Tageblatt
Autor: Jan Bröhan
Foto: Jörg Struwe

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