Das Spiel des Jahres

07.04.17 – Aus dem doch sehr großen Bereich der 1. Basketball-Regionalliga Nord stehen sich am Freitag Cuxhaven und Stade im Entscheidungsspiel um die Meisterschaft und den Aufstieg in die 2. Bundesliga ProB gegenüber. Das Spiel des Jahres in der Rundturnhalle in Cuxhaven beginnt um 20 Uhr.


US-Point Guard Mason Biddle möchte sich mit einem Titel aus Stade verabschieden. (Foto: Elsen)

Das Hinspiel ist in Stade wie in Cuxhaven noch unvergessen. RW Cuxhaven hatte schon vor der Saison das Ziel Aufstieg ausgegeben. Für den VfL Stade war das Duell gegen den vermeintlichen Favoriten am elften Spieltag eine weitere Bestandsaufnahme und Bewährungsprobe. Der US-Amerikaner Mason Biddle drehte dann richtig auf. Er erzielte 31 Punkte. Er versenkte sieben Dreier bei zehn Versuchen. Stade dominierte im ersten sowie im dritten Viertel und legte damit die Basis für einen unerwarteten 66:59-Sieg.

Eine gewisse Spannung, ausgelassene Freude, Neckereien und ein Thema – das Finale am Freitag. So sahen die Trainingseinheiten der Basketballherren des VfL Stade unter der Woche aus. Die Trainingseinheiten wollte sich möglichst keiner entgehen lassen. Oscar Andres, der in den letzten Spielen aus gesundheitlichen Gründen passen musste, hat zum Wochenanfang von den Ärzten grünes Licht bekommen und kann Freitag auflaufen.

„Die besten Teams treffen in diesem kuriosen Saisonabschluss aufeinander“, sagt Stades Coach Nemo Weber, „für einige in meiner Mannschaft ist es das Spiel des Lebens, das sich keiner entgehen lassen will.“ Die Stader haben den Ehrgeiz zu gewinnen, müssen aber mindestens eine ebenso gute Leistung wie im erfolgreichen Hinspiel in Stade abliefern.

„Cuxhaven steht extrem unter Druck, will unbedingt aufsteigen und wird uns in den Videos in allen Facetten studiert haben“, so Nemo Weber. An der erhofften Unterstützung durch die Stader Fans wird es nicht scheitern. Zahlreiche Fans werden sich mit dem Bus und in PKWs auf Tour machen.

Und im Hintergrund werkeln beim VfL Stade die Verantwortlichen seit Monaten, um einen möglichen Weg in die 2. Bundesliga ProB zu ebnen. Im Falle des Sieges stellt sich automatisch die Frage nach dem Aufstieg.

„Die geforderten Standards in der Halle und im Umfeld können wir erfüllen“, sagt Teammanager Rudi Steinkamp, „der Etat muss natürlich wesentlich erhöht und ein Team auf die Beine gestellt werden.“ Seit dem Stader Gastspiel in der ProB (Saison 2013/14) haben sich die Auflagen verschärft. Unter anderem muss eine Geschäftsstelle, die ständig erreichbar ist, vorhanden sein. Es muss eine halbe Stelle für einen Jugendkoordinator geschaffen und ein Physiotherapeut eingestellt werden. „Wir müssen schon realistisch bleiben, das wäre eine riesengroße Herausforderung und wir wissen nicht, wie es sich entwickelt“, gibt Rudi Steinkamp zu bedenken. Der VfL hatte es schon einmal geschafft und war nur denkbar knapp in der ProB gescheitert. Ein generelles Nein hört sich anders an, die Realisierung ist aber ein Kraftakt.

Quelle: Stader Tageblatt
Foto: Martin Elsen

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