HSG Stade/Fredenbeck muss sich Hannovers Talenten geschlagen geben
16.03.26 – Trainer Alexander Mirkens war sauer. Zwar war die HSG Stade/Fredenbeck mit einem dünn besetzten Kader zum Vorletzten gefahren, dennoch hatte sie sich mehr ausgerechnet.
Die Regionalliga-Handballerinnen der HSG Stade/Fredenbeck verloren beim abstiegsbedrohten TV Hannover-Badenstedt II deutlich mit 29:38.
Schon im ersten Durchgang ließ die HSG viele Chancen liegen. Auch in der ersten Welle sowie auf den Außenpositionen scheiterten die Gäste zu oft. Folglich musste Stade/Fredenbeck nach dem knappen 10:11-Rückstand (16.) mit einem 14:19 in die Pause gehen.
HSG startet am Ende kleine Aufholjagd
Den eigentlichen Grund für die deutliche Niederlage lieferte die Mannschaftsaufstellung der Gastgeber. Die Hannoveranerinnen traten mit ihrer kompletten A-Jugend an, die aktuell in der Bundesliga um die Meisterschaft kämpft. So spielte mit Chiara Rohr eine der größten Handballtalente in den Reihen der Gastgeber. Sie erzielte elf Tore, ebenso wie Jule-Marie Jördens.
Dem hatte die HSG auch im zweiten Durchgang nichts mehr entgegenzusetzen. „Am Ende mussten wir dem Risiko und der kleinen Aufholjagd Tribut zollen“, sagte Mirkens über die Schlussphase, als sein Team mit einem 5:0-Lauf wieder etwas herankam. Die HSG steht derzeit auf Platz neun. Hannover ist weiterhin Tabellenelfter und damit Vorletzter.
HSG-Tore: Brassat 5, Witte 1, Ziemann 3, Ehlers 1, Heinemann 4/1, Mance 8, Scharsitzki 5, Hollunder 2
Quelle: Tageblatt
Foto: Jörg Struwe - picselweb.de

