Mühevoller Sieg für die Black Sox

10.09.2017 – Favorit zu sein heißt nicht, das Spiel in kurzer Zeit zu entscheiden. Das musste auch die Baseball-SG Stade/Bremerhaven beim letzten Auswärtsspiel der Saison in Oldenburg erfahren. Denn obwohl die Führung beim 24:12-Erfolg nie wirklich in Gefahr war, brauchte das Team von Coach Kristof Müller alle Mühe, das Spiel über die Runden zu bringen.

Die Ausgangsvoraussetzungen für die SG Stade/Bremerhaven waren gut: Das Hinspiel zu Hause hatte man deutlich nach nur knapp 70 Minuten Spielzeit gewonnen. Zudem hatten die Oldenburg Hornets in der gesamten Saison noch kein Spiel gewonnen. Entsprechend groß war die Erwartungshaltung, auch dieses zweite Spiel schnell und deutlich entscheiden zu können. Mit sieben Runs im ersten Inning und weiteren sechs im zweiten schufen die Black Sox dafür auch beste Voraussetzungen, während Oldenburg in der gleichen Zeit nur fünf Läufer nach Hause brachte. Ab dem dritten Inning jedoch brach das Spiel bei den Gästen ein. In der Offensive machte sich Bequemlichkeit breit, in der Defensive wurde man ungenau. Das rächte sich schnell: die Oldenburger brachten Läufer auf die Bases und erzielten weiter Punkte. Einziges Highlight während dieser eher passiven Phase der Black Sox war ein Solo Home Run von Lennart Schünemann.

Durch lange At-Bats und zeitintensives Pitching nahmen die Oldenburger weiter Tempo aus dem Spiel, das sich daraufhin mehr in die Länge zog. Zwar betrug der Punkteabstand an der engsten Stelle noch immer komfortable neun Runs, doch das zähe Spiel verhinderte ein vorzeitiges Ende durch die sog. Überlegenheitsregel (Mercy Rule). Mit einem Pitcherwechsel im sechsten Inning übernahm die SG schließlich wieder die Kontrolle und erwachte im siebten Inning dann auch in der Offensive. Mit drei Runs stellte man den für ein vorzeitiges Spielende notwendigen Mindestabstand von 10 Runs wieder her und hielt in der zweiten Hälfte des Innings die Oldenburger auf Abstand. Damit endete das Spiel nach rund dreieinhalb Stunden Spielzeit.

Trotz des Erfolgs ist das Fazit des Trainers gemischt: „Natürlich will man fair sein und einen klar unterlegenen Gegner nicht demütigen. Dann verhält man sich etwas defensiver, weniger provokant. Am Sonntag ist das aber stellenweise in Apathie umgeschlagen“ beurteilt Kristof Müller die Leistung seines Teams. „Wir haben uns das Spieltempo diktieren lassen – obwohl wir in Führung lagen. Das darf nicht passieren.“ Mit den Einzelleistungen seiner Spieler ist der Coach aber insgesamt zufrieden. „Es waren schöne Einzelaktionen dabei, die gezeigt haben, was unsere Spieler draufhaben.“ Aus diesen Highlights muss im nächsten und letzten Saisonspiel nun eine Konstante werden: Die Black Sox empfangen die Vorjahresmeister Lüneburg Woodlarks. Spielbeginn ist am 17. September um 13:00 Uhr im VfL-Sportzentrum.

Runs/RBIs: Aufgrund eines fehlerhaften Scoresheets können für dieses Spiel keine Statistiken geliefert werden.

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